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Doppeljubiläum: Stadtgründung und Landesfest in Nordhausen

Doppeljubiläum: Stadtgründung und Landesfest in Nordhausen
Nordhausen bereitet sich auf Thüringentag vor (Illustration). / Foto: Martin Schutt/dpa
Alle zwei Jahre wird der Thüringentag als Landesfest mit viel Aufwand an drei Tagen gefeiert. Was für den Gastgeber 2027 spricht.

Nordhausen richtet im Juni 2027 den Thüringentag aus und erwartet eine Viertelmillion Besucher. Die Stadt im Harzvorland und der Freistaat schlossen eine Vereinbarung für das Landesfest, die auch Finanzierungsfragen regelt. Sie wurde von Oberbürgermeister Kai Buchmann (parteilos) und Staatskanzleiminister Stefan Gruhner (CDU) in Erfurt unterschrieben. Nach Angaben von Gruhner kommen 500.000 Euro für das dreitägige Fest aus der Landeskasse.

Nordhausen erwartet vom 11. bis 13. Juni die Gäste und begeht ein Doppeljubiläum: Der Thüringentag findet zum 20. Mal statt, und die nordthüringische Stadt feiert ihre 1100-jährige Geschichte. Unterhaltung für die Besucher soll es auf sieben Bühnen in der Rolandstadt geben. Geplant seien außerdem zehn sogenannte Themenmeilen mit verschiedenen Angeboten.

«Wir feiern den 20. Thüringentag als Fest eines Landes, das zusammenhält», erklärte Gruhner. Nordhausen sei das Thüringer Tor zum Harz, ein starker Hochschul- und Wirtschaftsstandort, und das Theater der Stadt strahle weit über die Region hinaus aus. Unter dem Motto «Das Grüne Herz jubelt!» sei Nordhausen erstmals Gastgeber des Thüringentages. Erstmals bekomme das Landesfest mit www.thueringentag.de eine eigene Internetplattform.

Der Thüringentag war als Fest 1996 gestartet und wurde zunächst jährlich veranstaltet. Seit 2007 ist alle zwei Jahre eine Stadt Gastgeber. Zuletzt waren es Schmalkalden (2023) und Gotha (2025).

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