Thüringens kommunale Hallenbäder sehen sich trotz Millionenzuschüssen des Landes in einer finanziellen Notlage. «Bedauerlicherweise führt die Ausreichung der 15 Millionen Euro mit einem gleichen Betrag je Bad-Kommune nicht dazu, dass alle bestehenden Bäder in ihrer Existenz gesichert sind», schreiben der Thüringer Heilbäderverband und der Arbeitskreis Thüringer Bäder in einem offenen Brief an Ministerpräsident Mario Voigt (CDU). Trotz der Hilfen müssten noch weitere Bäder schließen, heißt es – verwiesen wird unter anderem auf die seit Anfang 2023 geschlossene Badewelt Waikiki im Landkreis Greiz.