In den großen Thüringer Kommunen nutzen immer mehr Menschen Apps statt Parktickets. «Bis heute haben sich die Nutzeranteile kontinuierlich gesteigert und liegen an den umsatzstarken Standorten bei aktuell 46 Prozent», sagte etwa Anja Schultz von der Erfurter Stadtverwaltung.
An weniger prominenten Stadtorten ist die Nutzungsrate niedriger, in Suhl und Jena etwa greift den Sprechern zufolge im Jahresmittel rund ein Viertel der Nutzer auf das sogenannte Handyparken zurück. In Eisenach werden die digitalen Parkscheine einer Sprecherin zufolge vor allem in den Tourismus-Monaten stärker genutzt. Grundsätzlich steigen die Zahlen aber fast überall merklich. In Gera soll es der Stadt zufolge ab Ende Januar die Möglichkeit geben, per App für das Parken zu zahlen.