Geflüchteten in der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl steht seit Kurzem ein neues Hilfsangebot zur Verfügung. Eine Selbsthilfe-App solle sie bei Bedarf unterstützen, in Deutschland anzukommen, wie das Thüringer Migrationsministerium mitteilte.
«Prävention ist der beste Schutz für alle. Gerade in der Erstaufnahme, wo viele Menschen mit schweren Fluchterfahrungen ankommen, ist es entscheidend, Anzeichen psychischer Krisen früh zu identifizieren», sagte Migrationsministerin Beate Meißner (CDU).
Die App steht nach Ministeriumsangaben in der Muttersprache der Menschen zur Verfügung und soll zum Beispiel bei der Bewältigung von Lebenskrisen unterstützen. Thüringen gehöre zu den ersten Bundesländern, die die App bereits im sensiblen Bereich der Erstaufnahme einsetzten.
Da die App erst im Oktober zur Verfügung gestellt worden sei, sei es noch zu früh zu bilanzieren, wie umfangreich dieses Angebot angenommen werde, sagte ein Ministeriumssprecher. Sicher sei aber: «Es gibt erste Anmeldungen in der App.»