Der missglückte Abrissversuch der Inselbergschanze in Brotterode im Thüringer Wald soll nicht mit gleichen Methoden wiederholt werden. Das zuständige Unternehmen wolle beim nächsten Versuch stattdessen auf «ein maßgeschneidertes Verfahren, aber mit bekannten Mitteln» zurückgreifen, sagte Anne Mittelsdorf, Gesellschafterin von MB Spezialabbruch der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Demnach werde derzeit ein Konzept für den nächsten Abrissversuch erarbeitet.
Sprengstoff werde demnach nicht zum Einsatz kommen, so Mittelsdorf. Das in Breitungen an der Werra in unmittelbarer Nachbarschaft zur Inselschanze angesiedelte Unternehmen hat sich auf alternative Abrissmethoden spezialisiert. Dabei kommen nach Unternehmensangaben beispielsweise selbst entwickelte Spezialgeräte zum Einsatz.