Künstliche Intelligenz, weniger Bürokratie und mehr Produktivität: Ministerpräsident Mario Voigt will mit Digitalisierung und besseren Rahmenbedingungen für Unternehmen Thüringens Wirtschaft ankurbeln. «Wir stehen an einem Kipppunkt. Ein Teil unserer wirtschaftlichen Basis wird sich verändern. Nicht alles wird bleiben», schreibt der CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für die «Thüringische Landeszeitung» (TLZ). Die wirtschaftliche Lage in Deutschland sei ernst. Auch Thüringen müsse handeln - 35 Jahre nach der Wiedervereinigung gebe es keinen Bonus mehr. «Jeder Standort steht im Wettbewerb.»
In dem Beitrag gibt der 49-Jährige ein Ziel aus: «Thüringen 2035 - eine der wachstumsstärksten Regionen Deutschlands, ein wettbewerbsfähiges Industrieland, getragen von einem starken, modernen Mittelstand, eng verzahnt mit Wissenschaft und Forschung und unterstützt von einem Staat, der funktioniert», schreibt er in der Zeitung.