Die Mitarbeiter in den Thüringer Ausländerbehörden bekommen digitale Unterstützung. Bei der Bearbeitung von Anträgen zum Aufenthaltsstatus von Menschen aus dem Ausland könne nun eine Assistenz genutzt werden, die auf künstlicher Intelligenz basiere, teilte das Migrationsministerium in Erfurt mit.
Staatssekretär Christian Klein sprach von einem Meilenstein bei der Digitalisierung der Migrationsverwaltung im Freistaat. Das neue System identifiziere unvollständige oder widersprüchliche Angaben sowie fehlende Dokumente und gebe Hinweise für notwendige Ergänzungen. Ziel sei, die Bearbeitungszeiten zu reduzieren.
Die KI-Lösung wurde nach Ministeriumsangaben von den Bundesländern gemeinsam unter der Leitung Brandenburgs entwickelt und finanziert. Das Land übernehme die Einführungskosten für die Ausländerbehörden in Thüringen. Die Lösung gehöre zum Programm «Aufenthalt Digital», das bundesweit zehn digitale Dienste für den Umgang mit Aufenthaltstiteln umfasse.
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