Ein Jahr nach dem Start des Thüringer Bürokratiemelders hat die Landesregierung eine positive Bilanz gezogen. Seit Februar vergangenen Jahres seien mehr als 500 Hinweise von Bürgern, Unternehmen, Verwaltungsmitarbeitern und Ehrenamtlichen eingegangen, teilte die Staatskanzlei mit.
Den Angaben nach waren mehr als 90 Prozent der Eingaben sachlich und konstruktiv. Rund 80 Prozent der Meldungen seien bereits ausgewertet und zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Ressorts weitergeleitet worden. Nicht jede Anregung könne jedoch kurzfristig umgesetzt werden, etwa wenn Bundes- oder EU-Recht betroffen sei, hieß es.