Nach jahrelangem Rechtsstreit ist das historische Haus der Frau von Stein nun wieder im Besitz der Stadt Weimar. Damit gebe es eine gesicherte Zukunft für das einstige Wohnhaus von Goethes enger Vertrauten, sagte Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine (parteilos).
«Ich werde mich um einen seriösen und finanzstarken Partner bemühen, der die Sanierungsarbeiten zügig wiederaufnimmt und das Haus der Öffentlichkeit zugängig macht», kündigte Kleine an. Der Verkauf des Hauses an einen spanischen Investor im Jahr 2008 sei ein großer Fehler gewesen.
Die Stadt rang seit Jahren um die Herausgabe des prestigeträchtigen Gebäudes, nachdem vereinbarte Investitionen nicht erfüllt worden waren. Geplant waren etwa ein Museum mit Werken von Salvador Dalí, eine Künstlerpension und ein Café. Davon wurde nach Angaben der Stadt allerdings nichts fertiggestellt.