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Zu wenig Geld - Beamtenbezüge teils falsch berechnet

Zu wenig Geld - Beamtenbezüge teils falsch berechnet
Beamtenbezüge fehlerhaft berechnet - auch in Thüringen. (Symbolfoto) / Foto: Martin Schutt/dpa
Von: DieThüringer News
Manche Thüringer Beamte haben sich im Januar über ihre Gehaltsabrechnung gewundert - es fehlte Geld. Was die Gründe dafür sind.

Beim Thüringer Landesamt für Finanzen klingelte im Januar das Telefon deutlich häufiger als sonst. Der Grund waren fehlerhafte Berechnungen ihrer Bezüge, die Beamte und Pensionäre zum Telefon greifen ließen. In den meisten Fällen wurde zu wenig Geld gezahlt. Die Ursache der Probleme lag nicht in Thüringen, wie das Finanzministerium auf Anfrage mitteilte.

Es ging um elektronisch vom Bundeszentralamt für Steuern den jeweiligen Landesbehörden zur Verfügung gestellte Kriterien für Lohnsteuerabzüge. Sie seien fehlerhaft gewesen, entsprechend auch die Berechnung der Bezüge. Beamte berichteten von zu geringeren Zahlungen als sonst.

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Das im Freistaat zuständige Thüringer Landesamt für Finanzen als sogenannte Bezügestelle sei «glücklicherweise nur geringfügig betroffen», so das Finanzministerium in Erfurt. Bundesweit hatten zu geringe Zahlungen vor allem an Polizisten, aber auch Lehrer und Justizbeamte für Schlagzeilen gesorgt. Eine Software-Panne bei der Bundesstelle habe dazu geführt, dass Kranken- und Pflegeversicherungsbeträge nicht korrekt berücksichtigt wurden, hatte die «Bild» berichtet. 

Nach Angaben des Thüringer Finanzministeriums hat ein Sachverhalt für Probleme gesorgt, der inzwischen behoben ist. In Einzelfällen seien Daten hochgeladen worden, durch die Freibeträge rückwirkend verringert wurden. Dadurch habe sich der Steuerabzug von den Beamtenbezügen erhöht.

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