Erfurts Bischof Ulrich Neymeyr begrüßt die Wahl des Kardinals Robert Francis Prevost zum Papst und verbindet Hoffnungen mit ihm. «Zum einen freue ich mich, dass Leo XIV. das Anliegen seines Vorgängers, dass nicht nur Bischöfe über den Weg der Kirche entscheiden, fortsetzt. Dass er Synodalität wünscht, machte er bereits in seiner ersten Ansprache nach seiner Wahl zum Papst deutlich.» Dafür sei er ihm sehr dankbar, sagte Neymeyr.
In der stark hierarchisch geprägten katholischen Kirche meint Synodalität unter anderem einen gemeinsamen Beratungs- und Entscheidungsprozess und die Beteiligung auch von Laien.
Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) verwies darauf, dass besonders in katholisch geprägten Thüringer Regionen wie dem Eichsfeld und der Rhön die Wahl mit großer Aufmerksamkeit und Zuversicht verfolgt wurde. «Die Wahl von Papst Leo XIV. ist für viele Gläubige ein bedeutendes Zeichen der Hoffnung und einer möglichen geistlichen Erneuerung», sagte er.