Thüringens erster Moschee-Neubau ist nach jahrelanger Bauzeit und vielen Anfeindungen in Erfurt eröffnet worden. Die Mahmud-Moschee in einem Ortsteil der Landeshauptstadt wurde von der Ahmadiyya Gemeinde erbaut. Nach deren Angaben handelt es sich um das erste muslimische Gotteshaus mit Kuppel und einem kleinen Minarett in den fünf ostdeutschen Bundesländern. Am Sonntag sei die Öffentlichkeit zu einem «Tag der offenen Moschee» eingeladen.
Zu den Gästen der Eröffnungsfeier gehörten Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, der jüdischen Landesgemeinde sowie Landes- und Kommunalpolitiker.