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Gottesdienste, Ausstellungen und Lesungen in Friedensdekade

Gottesdienste, Ausstellungen und Lesungen in Friedensdekade
Gottesdienste, Friedensgebete, Ausstellungen und Konzerte in der ökumenischen Friedensdekade. (Symbolbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
In einer Zeit von Kriegen und gesellschaftlicher Spaltung sehnen sich viele Menschen nach Hoffnung. Die ökumenische Friedensdekade der christlichen Kirchen greift dies auf.

Mit Gottesdiensten in mehreren Orten hat in Thüringen die diesjährige ökumenische Friedensdekade der christlichen Kirchen begonnen. Unter dem Motto «Couragiert widerständig» sind in den Kirchengemeinden bis zum 18. November zahlreiche Veranstaltungen geplant, wie die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) mitteilte. Auf dem Programm stehen neben Gottesdiensten und Friedensgebeten auch Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen und Ausstellungen.

In einer von Kriegen, gesellschaftlicher Spaltung und Zukunftssorgen geprägten Zeit wolle die Friedensdekade dazu motivieren, nicht in Resignation zu verharren, sondern aktiv Verantwortung zu übernehmen und Frieden hörbar, sichtbar und spürbar zu machen, so die EKM.

In Jena etwa beschäftigt sich eine Ausstellung mit «Frauen des Friedens» (17. November), in Erfurt geht es in einem Vortrag und Gespräch um Friedenslogik statt Faustrecht und Sicherheit in einer Welt zerfallender Regeln (17. November). In Meiningen sind Friedensgebete an der Stadtkirche auf dem Markt geplant. Der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer wird zu einem Abendgebet in Elxleben bei Erfurt (17. November) erwartet.

Friedensdekade in Deutschland seit 1980

Die Idee zur Friedensdekade, die immer vom drittletzten Sonntag des Kirchenjahres bis zum Buß- und Bettag stattfindet, stammt aus den Niederlanden. In West- und Ostdeutschland wurde sie gleichzeitig im Jahre 1980 aufgenommen. Trägerorganisationen sind die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).

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