Für die Menschen in Thüringen soll es künftig weniger Behördengänge geben. Nach Bayern und Hessen ist Thüringen das dritte Bundesland, das in Kooperation mit dem Bund neue digitale Verwaltungsangebote flächendeckend einführen wird. «Wir drücken als Thüringen auf die Tube, wenn es um die Digitalisierung geht», sagte Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) bei einem Treffen mit dem parlamentarischen Staatssekretär für Digitalisierung, Philipp Amthor, in Erfurt. Thüringen verstehe sich als Erprobungsraum für eine beschleunigte Digitalisierung der Verwaltung, die die Kommunen einbeziehe, so Infrastrukturminister Steffen Schütz (BSW).
Ein Aspekt dabei sei, dass Bürger künftige ihre Daten nur einmal eingeben müssen, und diese dann von verschiedenen Behörden genutzt werden können, sagte Amthor. Die Daten sollen sich zwischen den Verwaltungen bewegen, nicht die Bürger.