Der Chef der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft, Andreas Krey, plädiert für ein Beschleunigungsgesetz, das die Genehmigungsverfahren für Infrastrukturinvestitionen verkürzt. «Warum sollten wir nicht Erfahrungen aus den 1990er Jahren in Ostdeutschland nutzen», sagte Krey der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.
Er verwies auf gute Erfahrungen mit dem Verkehrswegebeschleunigungsgesetz nach der Wiedervereinigung, ohne das der Autobahnbau in den ostdeutschen Bundesländern nicht so zügig möglich gewesen wäre.
Die Erfahrungen könnten auf die heutigen Bedingungen zugeschnitten und für andere Bereiche genutzt werden. «Meine Hoffnung ist, dass die Bundesregierung etwas in diesem Sinne unternimmt. Wir brauchen eine bundesweite Regelung, die Genehmigungsverfahren beschleunigt», sagte Krey.