Wenn es mit dem Nachwuchs einfach nicht klappen will, unterstützt Thüringen Paare finanziell bei Kinderwunschbehandlungen. Auch in diesem Jahr können entsprechende Anträge gestellt werden, wie das Sozialministerium mitteilte.
560 Förderanträge gingen demnach im vergangenen Jahr bei der dafür zuständigen Stiftung «HandinHand» ein. 505 Anträge wurden positiv beschieden und 470 wurden mit insgesamt 265.787 Euro gefördert.
«Dank der verlässlichen Unterstützung durch den Freistaat konnte die Stiftung auch in den letzten drei Jahren den Paaren in ihren nervenaufreibenden Situationen wenigstens einen Teil ihrer finanziellen Last nehmen», sagte Stiftungsgeschäftsführer Michael Hoffmeier. Der Bund habe seinen Anteil bei der Kinderwunschförderung ab 2023 zurückgefahren, so das Ministerium. Nun soll die Bundesförderung 2026 wieder ausgeweitet werden. Thüringen hielt an der Förderung unabhängig vom Bund fest.