85 Veranstaltungen in 16 Städten und Kommunen: Mit Konzerten, Ausstellungen, Vorträgen, Lesungen und Filmvorführungen werden in Thüringen die 33. jüdisch-israelischen Kulturtage gefeiert. Eröffnet werden die Kulturtage am 19. März mit «Hadar Maoz und Band» in Gera. Die Künstlerin vereint traditionelle Musik aus Zentralasien mit Groove und Blues. Bis zum 10. April sind nach Angaben der Organisatoren in verschiedenen Regionen Thüringens zahlreiche Veranstaltungen geplant.
Nach Angaben des Festivalleiters Johannes Gräßer könnten die Kulturtage für viele Menschen ein Anlass sein, sich ein eigenes Bild von Israel zu machen - etwa durch Begegnungen mit jüdisch-israelischen Künstlern. «Es wird so viel polarisiert», sagte Gräßer. Die meisten Menschen entschieden sich für das eine oder das andere Israel-Bild. Das werde aber dem Facettenreichtum des israelischen oder jüdischen Lebens nicht gerecht.