In Thüringer Gewässern sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres fünf Menschen ertrunken. Zumeist handelte es sich nicht um klassische Badeunfälle, sondern um sonstige Unglücke, teilte ein Sprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft mit. Das seien schon fast so viel wie im kompletten Jahr 2024. Im vergangenen Jahr waren nach früheren DLRG-Angaben sechs Menschen in Thüringer Gewässern ertrunken.
So sei in diesem Jahr ein 22-jähriger Mann in Erfurt in die Gera gestürzt. Zudem sei ein 58-Jähriger in der Werra ertrunken, der dort mit seinen Hunden unterwegs war. In Rudolstadt wurde den Angaben nach ein in die Saale gestürzter 43-Jähriger aus dem Fluss gezogen, er starb.
Außerdem sei eine männliche Person in einem Campingteich bei Plothen in Ostthüringen ertrunken. In einem See in Nordhausen starb demnach ein 21-Jähriger, der den See durchschwimmen wollte.