Es war zu erwarten: Der FC Erzgebirge Aue hat sich viel früher als angekündigt von Trainer Pavel Dotchev getrennt. Die 2:5-Heimniederlage gegen den SC Verl nutzten die Club-Bosse zum schnellen Cut, nachdem man schon vor zwei Wochen angekündigt hatte, den Vertrag mit dem 59 Jahre alten Bulgaren nicht über das Saisonende hinaus zu verlängern. Von da an war vielen klar, dass der Rekordtrainer der 3. Liga den Sommer nicht mehr als Coach der Veilchen erleben wird.
«Wir haben auch nach vier Niederlagen in Folge an Team und Trainerstab geglaubt. Die jüngsten Leistungen und Ergebnisse sprechen allerdings eine deutliche Sprache. Aus den vergangenen sieben Heimspielen wurden nur sieben Zähler geholt, im Vorjahr waren wir noch beste Heimmannschaft. Uns fehlt aktuell die Überzeugung, in dieser Konstellation die Trendwende zu schaffen, dauerhaft in die Erfolgsspur zurückzukehren und unsere ambitionierten Ziele zu erreichen», erklärte Sport-Geschäftsführer Matthias Heidrich. Damit lieferte er die Begründung, die er zuvor bei der Mitteilung der Trennung zum Saisonende nicht nennen konnte und wollte.