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Kommunikation als Schlüssel: Magdeburg glänzt beim 3:0-Sieg

Kommunikation als Schlüssel: Magdeburg glänzt beim 3:0-Sieg
Die Magdeburger Mannschaft feiert nach dem 3:0 in Osnabrück mit den Fans im Gästeblock / Foto: David Ebener/dpa
Von: DieThüringer News
In Osnabrück zeigt sich Magdeburg von seiner dominanten Seite. Dabei sieht Trainer Petrik Sander Verbesserungen in der Kommunikation auf dem Platz. Im Pokal will seine Mannschaft in die nächste Runde.

Stabil, dominant, effizient - der 1. FC Magdeburg hat im zweiten Saisonspiel in Osnabrück gezeigt, dass das Team es besser machen kann als zum Auftakt gegen Braunschweig. Besonders vor der Pause bestimmten die Elbestädter beim 3:0-Erfolg die Partie fast nach Belieben, halten dann aber auch dem Osnabrücker Druck nach dem Seitenwechsel stand und setzen das vorentscheidende dritte Tor. 

«Wir haben das Spiel sehr konzentriert vorbereitet mit vielen Gesprächen und trotzdem weiß man nie, ob das dann so funktioniert. Insgesamt ein sehr souveräner Auftritt», resümierte FCM-Trainer Petrik Sander. Die personellen Umstellungen - teils durch Sperre und Krankheit erzwungen - hätten ebenso gegriffen wie eine veränderte Einstellung der Mannschaft. 

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«In der Kommunikation untereinander ein klarer Schritt nach vorn»

Tobias Müller, der in der Innenverteidigung Paul Jaeckel ersetzte, sei insbesondere für die Kommunikation auf dem Platz wichtig gewesen, so Sander weiter. «Wir wussten, dass Tobi stressresistent ist und Impulse für die Kommunikation auf dem Platz geben kann. Das war der Schlüssel - dass wir in der Art und Weise der Kommunikation untereinander einen klaren Schritt nach vorn gemacht haben», erklärte Sander. Der Coach betonte gleichzeitig, dass das nicht etwa bedeute, dass Jaeckel der «Sündenbock» für das 1:6-Desaster gegen Braunschweig am ersten Spieltag sei.

Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Effizienz vor dem gegnerischen Tor waren bei Magdeburg in Osnabrück klar verbessert gegenüber der Vorwoche. Immer wieder lief auch Startelfdebütant Leon Mergner Lücken zu, fing Bälle ab und sorgte mit seinen Teamkollegen dafür, dass die Gastgeber in den ersten 35 Minuten kaum aus ihrer Hälfte herausfanden. Zwei sehenswerte Tore von Alexander Nollenberger brachten die klare Pausenführung, die dann auch trotz Osnabrücker Drucks nur selten in ernsthafte Gefahr geriet.

Selbstvertrauen vor Pokalreise in den Schwarzwald

Vor dem DFB-Pokalspiel bei Fünftligist Bahlinger SC (Sonnntag, 15:30 Uhr) hat sich der FCM so Selbstvertrauen zurückgeholt und kann die nächste Trainingswoche mit besserer Stimmung angehen. «Wir nehmen das in die Woche mit, müssen das Spiel nächste Woche genauso ernst angehen und wollen dann da eine Runde weiterkommen», sagte Mergner mit Blick auf die Pokalpartie im Schwarzwald.

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