Humanität steht für RB Leipzigs Marco Rose vor dem Sport. Wie die «Bild» berichtet, reiste der Trainer des Fußball-Bundesligisten am Freitagvormittag in seine alte Heimat nach Willich bei Gladbach, um dort einem an Leukämie erkrankten Jungen zu helfen, bevor er am Nachmittag mit seiner Mannschaft ein Testspiel gegen Viertligist Babelsberg (1:0) absolvierte.
«Wenn man selbst Kinder hat, dann lässt man schon mal alles stehen und liegen, um die Gesundheit des eigenen, aber auch anderer Kinder zu sichern», sagte der 47-Jährige. «Dann ist Fußball nur noch Nebensache.» Der betroffene 15-Jährige sei Gladbach-Fan und habe Rose in dessen Zeit bei den Fohlen (2019-2021) kennengelernt. Im Juni habe sein Vater, selbst Kinderarzt, die Erkrankung festgestellt.