Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mit späten Anstoßzeiten wegen der Zeitverschiebung stellt Gastronomen mit Public-Viewing-Plänen vor Herausforderungen. «Der Lärmschutz ist das eine», sagte der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga in Thüringen, Dirk Ellinger, der Deutschen Presse-Agentur. Positiv sei, dass dafür grundsätzlich Ausnahmeregelungen möglich seien. «Die andere Frage ist, ob die Gäste so späte Übertragungen an Werktagen überhaupt in Anspruch nehmen, wenn sie am nächsten Tag zur Arbeit müssen.»
Bisher zumindest scheine das Interesse der Branche in Thüringen an Public-Viewing-Angeboten noch gering. Das könne sich aber im Turnierverlauf ändern und hänge nicht zuletzt vom Abschneiden der deutschen Elf ab, so Ellinger.
Die WM wird am 11. Juni mit dem Auftaktspiel Mexiko – Südafrika eröffnet. Die deutsche Mannschaft steigt am 14. Juni gegen den Außenseiter Curacao ein. Vor allem in der spannenderen Phase ab dem Achtelfinale werden die Spiele oft erst um 22.00 Uhr oder gar nach Mitternacht angepfiffen – bei Verlängerung und Elfmeterschießen werden das also kurze Nächte für die Fans.