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Positive Bilanz für Freibäder in Thüringen – Besucherzahlen steigen, weniger Ertrunkene

Positive Bilanz für Freibäder in Thüringen – Besucherzahlen steigen, weniger Ertrunkene
Thüringens Freibäder ziehen für die Saison 2026 überwiegend eine positive Bilanz. (Archivbild). / Foto: Martin Schutt/dpa
Viele Freibäder in Thüringen melden steigende Besucherzahlen und eine erfolgreiche Saison. Wie sich die Bäder im Vergleich zum Vorjahr entwickelt haben.

Zahlreiche Freibäder in Thüringen ziehen für die zu Ende gehende Saison ein positives Fazit. Die «langen Wärmephasen» hätten den vier Erfurter Freibädern «eine sehr gute Saison beschert», so die Stadtwerke Erfurt. Es habe keine großen Zwischenfälle oder Unfälle gegeben, hieß es. 

So zählte etwa das Strandbad Stotternheim rund 71.700 Besucher, im Vorjahr waren es knapp 54.300. Der Tag mit den meisten Badegästen war den Angaben zufolge der 27. Juni - mehr als 4300 Besucher kamen. An diesem letzten Juni-Wochenende war es mit Temperaturen um die 40 Grad auch besonders heiß in Thüringen. Das Nordbad verbuchte den Angaben zufolge mit rund 111.000 Gästen die erfolgreichste Saison seit sieben Jahren. Das sanierte Bad Möbisburg übertraf mit 30.700 Besuchern die Erwartungen, das Dreienbrunnenbad zählte 25.600 Gäste nach knapp 19.800 im Vorjahr. 

Glück in den Ferien

Im Landkreis Nordhausen hingegen fiel die Bilanz gemischter aus: Das Freibad Niedersachswerfen in Harztor zählte rund 20.100 Besucher und damit deutlich weniger als 2022 (26.000). «In den Ferien hatten wir dieses Jahr Glück», so ein Mitarbeiter. Das Wetter habe zahlreiche Besucher angezogen. Außerhalb der Schulferien hätten vor allem Stammgäste ihre Bahnen geschwommen, hieß es. 

Auch aus Sicht der Jenaer Bäder fällt das bisherige Fazit der Freibadsaison positiv aus. Die anhaltend sommerlichen Temperaturen und die stabile Wetterlage hätten für eine gute Nachfrage gesorgt, hieß es. Abschließende Zahlen wurden noch nicht genannt. Während das Ostbad zum 15. September schließt, läuft die Saison im Südbad Jena noch bis zum 30. September.

Im Jahresvergleich: DLRG meldet deutlich weniger Ertrunkene im Freistaat

Positiv fällt derweil die Bilanz bei den Ertrinkungsunfällen aus: In Thüringen hat sich die Zahl der Ertrunkenen in diesem Jahr deutlich verringert. Wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte, ist von Jahresbeginn bis Ende Juli ein Mensch im Freistaat ertrunken, nach fünf im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Deutschlandweit ertranken bis Ende Juli mindestens 261 Menschen - 15 mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei dem Ertrunkenen handelte es sich um einen Mann, der im Juni im Speichersee in Bremsnitz (Saale-Holzland-Kreis) von Badegästen reglos aus dem Wasser geborgen wurde.

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