Die Fußball-Regionalliga Nordost soll mit einem Protest in die neue Saison starten. Am ersten Spieltag in dieser Woche soll mit Blick auf die ins Stocken geratene Reform der Aufstiegsregelung eine geschlossene Aktion durchgeführt werden. «Das heißt: In der ersten Spielminute wird der Ball in allen Partien ruhen, um entsprechend mit den Fanszenen gemeinsam ein Zeichen zu setzen, dass die Interessen der Vereine umzusetzen sind», sagte Tommy Haeder, Sprecher der Initiative Aufstiegsreform, bei einer Podiumsdiskussion der «Freien Presse».
Momentan stockt das Vorhaben, den Modus zeitnah so zu reformieren, dass alle Meister der Regionalligen automatisch aufsteigen. Ende Juni hatten die fünf Regionalliga-Verbände ihre Mitglieder über diverse Reformoptionen abstimmen lassen. Knapp 51 Prozent der Clubs sprachen sich zwar für eine Reduzierung von fünf auf vier Staffeln mit dem Kompassmodell aus. Doch die Verbände sahen dieses Votum als nicht eindeutig genug an.