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Sander: «Englische Wochen kennen wir nicht so»

Sander: «Englische Wochen kennen wir nicht so»
Magdeburgs Trainer-Duo, Petrik Sander (l) und Pascal Ibold / Foto: Uwe Anspach/dpa
Am Ende der englischen Woche holt der 1. FC Magdeburg bei Darmstadt 98 nur einen Punkt. Die ungewohnte Belastung fordert ihren Tribut. Doch nächste Woche kann das Team einen Vereinsrekord aufstellen.

Sieg, Niederlage, Remis - Fußball-Zweitligist 1. FC Magdeburg hat die englische Woche mit einer gemischten Bilanz abgeschlossen. Einem triumphalen 6:1 gegen den Karlsruhe SC folgte ein erwartbares Aus im DFB-Pokal beim FC Bayern (1:6) und ein ärgerliches 1:1 am Samstag beim bisherigen Tabellenschlusslicht SV Darmstadt 98. 

Dennoch winkt den Magdeburgern schon am nächsten Spieltag ein Rekord: Mit einem Erfolg gegen den FC St. Pauli würden die Magdeburger mit 20 Punkten in die Länderspielpause gehen - die beste Zwischenbilanz nach elf Spieltagen in ihrer Zweitligageschichte.

Zunächst mussten die Magdeburger aber das Unentschieden in Darmstadt verarbeiten. Man wolle sich nicht hinter dem Ausfall von Torjäger Mateusz Zukowski (Schulterprellung) verstecken, hatte FCM-Trainer Petrik Sander vor der Partie angekündigt. Im Spiel war dessen Abwesenheit dann aber schon deutlich zu spüren. Ersatzmann Roko Simic strahlte gegen Darmstadt nicht dieselbe Torgefahr aus und konnte auch nicht so häufig Lücken für seine Mitspieler schaffen, wie es der polnische Nationalstürmer regelmäßig schafft. 

Dem FCM gelingt das Umschalten auf Liga-Alltag nicht ganz

So verpasste es Magdeburg, nach der Führung nachzulegen, und musste sich nach schwacher Vorstellung mit dem 1:1 begnügen. «Es war nicht einfach, den Switch zu schaffen von München, von High-Class, auf Darmstadt - ohne despektierlich zu sein», sagte Sander und ergänzte: «Die körperliche Belastung mit der englischen Woche kennen wir nicht so.»

Mit 17 Punkten aus zehn Partien liegt seine Mannschaft auf Rang fünf, haben den Vereinsrekord aus der Saison 2024/2025 eingestellt und - viel wichtiger - zehn Zähler mehr gesammelt als zum gleichen Zeitpunkt in der verkorksten letzten Spielzeit. 

Magdeburg hofft auf Zukowski-Rückkehr

Gegen den FC St. Pauli soll dann wieder Zukowski spielen - hofft Sander jedenfalls: «Es sind keine strukturellen Schäden in der Schulter. Er wird wieder ins Training einsteigen - Klimmzüge wird er in der nächsten Woche nicht machen.» Gegen die Hamburger will Magdeburg auch seine Heimserie von zuletzt vier Siegen ausbauen. 

«Tabellarisch treten wir etwas auf der Stelle», sagte Magdeburgs Torschütze Tobias Müller in Darmstadt, «aber wir hoffen gegen St. Pauli die drei Punkte in Magdeburg zu behalten.» gelingt das, könnte der FCM die Länderspielpause auf einem Aufstiegsplatz angehen. Doch auch jetzt sind sie in Magdeburg glücklich mit dem Saisonverlauf. «Wir gucken die Tabelle an, gucken die Punktausbeute im Vergleich zum letzten Jahr an, das sagt alles», meinte Sander.

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