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Streik in Leipzig/Halle: Profis fordern Aufstiegsreform in der Regionalliga Nordost

Spieler von Lok Leipzig und des HFC haben für eine Aufstiegsreform der Regionalliga geworben. (Archivbild) / Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Spieler von Lok Leipzig und des HFC haben für eine Aufstiegsreform der Regionalliga geworben. (Archivbild) / Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Spieler von Lokomotive Leipzig und Halleschem FC blieben 30 Sekunden stehen und setzten ein Zeichen für eine Reform des Aufstiegs in der Regionalliga Nordost.

Die Spieler von Lokomotive Leipzig und dem Halleschen FC haben beim Spitzenspiel in der Fußball-Regionalliga Nordost für eine mögliche Aufstiegsreform gestreikt. Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Rasmus Jessen blieben die Profis 30 Sekunden auf dem Platz stehen, während der Stadionsprecher im Bruno-Plache-Stadion für eine mögliche Reform warb. 

Derzeit steigen nur drei Regionalliga-Meister auf, während zwei Titelträger in einer Relegation den vierten Aufstiegsplatz ausspielen. Zahlreiche Vereine, darunter auch Bundes-, Zweit- und Drittligisten haben sich zusammengeschlossen und streben eine Reform an.

«Kompass-Modell» bevorzugt

Der Streik der Spieler zu Beginn der Partie, die vom MDR live übertragen wurde, kann als Auftakt für weitere Aktionen gelten. Auf der Sitzung am 25. März hatten die Arbeitsgruppe für die Aufstiegsreform zwei Modelle erarbeitet. Dabei wurde das sogenannte «Kompass-Modell», dass den Clubs kurze Fahrtwege bescheren würde, bevorzugt. 

In der vergangenen Woche legte der Bayrische Fußball-Verband einen dritten Vorschlag vor, der vor allem die Mannschaften aus dem Nordosten benachteiligen würde. Am 14. Mai könnte auf der Sitzung der Landes- und Regionalpräsidenten eine Vorentscheidung getroffen werden.

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