Gewalt auf dem Feld, Pöbeleien gegen Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz und 155 verletzte Polizei-Beamte: Die Regionalliga-Partie zwischen dem BFC Dynamo und Energie Cottbus hat für unrühmliche Schlagzeilen gesorgt. «Insgesamt wurden 155 Polizeikräfte verletzt: 43 Kräfte der Polizei Berlin und 73 Kräfte der Bundespolizei bei den Einsätzen von Reizgas, 28 Polizeikräfte der Bundespolizei bei Angriffen und elf Dienstkräfte der Bundespolizei durch Pyrotechnik», teilte die Polizei am Sonntagnachmittag mit.
Bereits während des 2:0-Sieges, mit dem die Gäste aus der Lausitz dem BFC alle Aufstiegschancen nahmen, musste die Partie am Samstag wegen Ausschreitungen in den Fanblocks rund 16 Minuten unterbrochen werden. Wollitz kritisierte dabei die fehlende Sicherheit im Stadion, obwohl die Begegnung zuvor zum Hochsicherheitsspiel eingestuft worden war. «Dass ich bepöbelt werde, bin ich ja gewohnt, speziell hier. Aber, dass man Angst haben muss, dass man mit Steinen schon während des Spiels beschmissen wird, dass man bedroht wird, ist in meinem System 2024 nicht vorstellbar. Das ist nicht mehr Aggression, das ist weit drüber», sagte der Trainer dem MDR.