Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk (SPD) hat sich nach dem Ausbruch der Vogelgrippe besorgt gezeigt. Es sei davon auszugehen, dass die derzeit sehr dynamische Lage über die nächsten Tage und Wochen anhalten werde, erklärte die Ministerin. «Das Wichtigste ist nun, unsere Hausgeflügelbestände zu schützen! Neben der sicheren Unterbringung in Ställen ist auch der Eintrag des Virus durch Menschen und Geräte in die Tierhaltungen zu vermeiden.»
Seit dem 22. September sind laut Schenk in mehreren Bundesländern 17 Ausbrüche des aviären Influenza-Virus H5N1 festgestellt worden. Hunderte Tiere sind erkrankt oder verendet. Betroffen sind vor allem Wildgänse und Kraniche. In Thüringen wurde bei Kranichen am Kelbra-Stausee die Geflügelpest diagnostiziert.