Thüringen und Sachsen-Anhalt wollen gemeinsam einen Deich zum Hochwasserschutz am Fluss Helme an der gemeinsamen Landesgrenze sanieren. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Freitag vom Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz und dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft in Sachsen-Anhalt geschlossen. Der Deich war bei einem Hochwasser Ende 2023 zeitweise durchbrochen worden, um die Überflutung von Ortschaften in Thüringen zu verhindern. Die Kosten für die Deichsanierung übernehme Thüringen, die Umsetzung Sachsen-Anhalt.
Was bei dem Winterhochwasser bereits in enger Abstimmung der zuständigen Behörden in Thüringen und Sachsen-Anhalt begonnen hat, werde nun fortgesetzt, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Damals ging es um den Schutz der Gemeinden Mönchpfiffel-Nikolausrieth und Heygendorf in Nordthüringen.
Kosten der Deichsanierung noch offen
Geplant sei, die Durchbruchsstelle entsprechend dem Stand der Technik instand zu setzen. Provisorisch war der Deich durch sogenannte Spundwände verschlossen worden, die nun wieder entfernt würden. «Verbindliche Aussagen zu den Kosten können aktuell noch nicht getroffen werden, da diese erst im Rahmen der Planung und Ausschreibung ermittelt werden», teilten die beiden Behörden mit. Der Baustart sei für Oktober 2024 geplant.