In der vergangenen Jagdsaison sind erstmals seit vier Jahren in Thüringen wieder mehr Wildschweine zur Strecke gebracht worden - auch aus Sorge vor der Afrikanischen Schweinepest. Insgesamt seien rund 30.700 Stück Schwarzwild erlegt worden, teilte das Thüringer Landwirtschaftsministerium auf Anfrage in Erfurt mit. In der Jagdsaison davor waren es rund 27.200 Wildschweine.
Thüringen zahlt nach Angaben des Ministeriums seit 2018 Jägerinnen und Jägern Pauschalbeträge für das Erlegen von Schwarzwild - zur Vorbeugung gegen die Schweinepest. Auch der Einsatz speziell ausgebildeter Jagdhunde bei revierübergreifenden Jagden werde gefördert.