Infolge von Trockenheit und Niedrigwasser hat es in Thüringen in den Sommermonaten mehrere Meldungen von toten Fischen gegeben. «Es gab bereits zahlreiche tote Fische in diesem Sommer», hieß es aus dem Thüringer Umweltministerium.
So wurden den Angaben nach etwa im Immertalstausee bei Friemar 200 tote Hechte gemeldet. Meldungen von toten Fischen gab es demnach auch in der Steinach (Landkreis Sonneberg) oder in Herbsleben (Unstrut-Hainich-Kreis). In Herbsleben waren demnach vor allem die Herbsleber Teiche betroffen, wo unter anderem Hechte, Zander, Barsche, Karpfen und Weißfische leben. Eine Zahl, wie viele Fische bislang insgesamt verendet sind, gab das Ministerium nicht an.
Insgesamt seien es jedoch mehr tote Fische als in den vergangenen Jahren. «Im Vergleich zu den Vorjahren kommt es in diesem Jahr infolge extremer Früh- und Sommerhitzewellen sowie anhaltender Dürreperioden zu mehr Fischsterben», so das Ministerium.