Der Landesanglerverband sieht heimische Fischbestände zunehmend durch Raubtiere gefährdet. «Wir haben schon genügend Probleme, was den Klimawandel angeht, der sich auf die Zusammensetzung der Fischarten auswirkt, und dann haben wir noch Prädatoren, die große Schäden anrichten», sagt der Geschäftsführer des Landesanglerverbands Thüringen, André Pleikies.
Gänsesäger, Graureiher, aber auch den Mink aus der Familie der Marder sowie den als gefährdet geltenden Fischotter zählt Pleikies dazu auf. Allen voran aber nennt er den Kormoran: «Nicht der Kormoran an sich ist das Problem, sondern seine zu große Zahl», betont Pleikies. Er spricht von einem «massiven Fraßdruck» durch die Vögel.