Der Bestand des stark gefährdeten Rebhuhns in Thüringen hat sich nach Einschätzung von Naturschützern stabilisiert. Zum Start der neuen Brutsaison des Vogels des Jahres 2026 zog das Projekt «Rebhuhn retten» zur Halbzeit eine positive Zwischenbilanz. Seit dem Projektbeginn im Juni 2023 seien im Thüringer Becken bereits 258 Hektar Blühflächen angelegt worden, teilte das Umweltministerium mit. Das entspreche etwa 360 Fußballfeldern.
Nach Angaben der Naturschutzexperten leben in Thüringen noch rund 1.000 Brutpaare des Rebhuhns. Die Vogelart gilt laut Roter Liste deutschlandweit als stark gefährdet. Ehrenamtliche überwachen im Freistaat den Bestand jedes Jahr auf Hunderten Zählrouten. Zudem gebe es regelmäßige Beratungen mit Landwirten im Projektgebiet.