Vielerorts in Thüringen stellen ehrenamtliche Helfer derzeit Schutzzäune und Eimer für Kröten, Frösche und Molche auf, um die Amphibien auf ihrer bevorstehenden Wanderung zu den Laichgebieten vor dem Überfahren durch Autos zu bewahren. Tierschützer sammeln die Tiere dort ein und bringen sie sicher über die Fahrbahn. Beim Schutz der wandernden Amphibien können sie auf finanzielle Unterstützung des Landes bauen: Je 100 Meter aufgestelltem Zaun werden auf Antrag 218 Euro gezahlt, wie das Thüringer Umweltministerium mitteilte.
Allein im vergangenen Jahr summierten sich die vom Land ausgezahlten Förderbeträge für Schutzzäune laut Ministerium auf rund 108.000 Euro. Davon seien Schutzzäune auf einer Gesamtlänge von 56 Kilometern gefördert worden. Das Geld wurde an 134 Vereine, private Initiativen, Landwirte und Kommunen gezahlt, die die Zäune aufstellen und betreuen. Förderanträge können über die kommunalen Naturschutzbehörden beim Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) gestellt werden.