Thüringer Städte schneiden in einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe zufolge beim Hitze-Schutz für die Bevölkerung vergleichsweise gut ab. Jena schaffte es nach Detmold, Ratingen und Potsdam in dem Ranking von Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern sogar auf den vierten Platz. Dort sind demnach vergleichsweise wenige Flächen versiegelt und es gibt reichlich Grün.
Durch seine Lage im Kessel des Saaletals kann in Jena die Hitze zu einer besonders großen Belastung werden. Die Stadt setzt sich deshalb schon länger mit der Problematik auseinander und hat etwa eine Begrünungsstrategie erarbeitet. Inzwischen gibt es einen Klimaanpassungsmanager und aktuell läuft die Planung zur klimagerechten Umgestaltung des zentralen Ernst-Abbe-Platzes.