Der trockene und milde Winter hat gravierende Folgen für den Wasserhaushalt in Thüringen - trotz der Regentage im Frühjahr. Das gelte für Grundwasser, Böden sowie Flüsse und Bäche, aber auch die Talsperren im Freistaat, teilte das Umweltministerium auf Anfrage in Erfurt mit.
Im Winterhalbjahr sei der Niederschlag mit rund 200 Millimetern um 40 Prozent unter dem langjährigen Referenzwert geblieben. Die normalerweise in der vegetationsarmen Zeit einsetzende Grundwasserneubildung sei weitgehend ausgeblieben. Besonders betroffen seien der Südwesten, das Altenburger Land und das Thüringer Becken.