Wo einst Wälder standen, sind jetzt nur noch verkohlte Stämme zu sehen. Am Rande von Gösselsdorf wüteten die Flammen. Der kleine Ortsteil von Saalfeld war der Ausgangspunkt des Feuers, das Experten zufolge mittlerweile zum größten dokumentierten Waldbrand in Thüringen seit 1993 angewachsen ist.
Seit Mittwoch sind Feuerwehren und andere Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesland ununterbrochen im Einsatz. Vor Ort gibt es bislang keinen Grund zur Entwarnung. Der Brand ist weiterhin unkontrolliert. «Aktuell sind wir noch damit beschäftigt, die Brandherde auf einer Fläche von 250 Hektar einzukreisen und abzuriegeln, mit dem Ziel, die Brandherde nach der Abriegelung zu löschen und anschließend die Nachlösch- und Ablöscharbeiten durchzuführen», erklärte Kreisbrandinspektor Christian Patze bei einer Pressekonferenz. Zudem wurde vom Landratsamt mitgeteilt, dass eine Ausbreitung des Brandes in Richtung der Ortschaft Großneundorf verhindert werden soll.