An der Talsperre Kelbra im Südwesten Sachsen-Anhalts und Norden Thüringens steht auch künftig der Hochwasserschutz an erster Stelle. Die Möglichkeiten für weitere Nutzungen sollen verbessert werden, teilte das Umweltministerium in Magdeburg mit.
Ein Ende 2020 gestarteter Runder Tisch zur Talsperre Kelbra wurde nun mit einer gemeinsamen Erklärung abgeschlossen. Ziel war es, einen Ausgleich zwischen verschiedenen Nutzungsinteressen von Hochwasser- und Naturschutz über Naherholung und Fischerei bis zu Tourismus zu schaffen.
Beteiligt waren neben dem Umweltministerium der Talsperrenbetrieb, das Biosphärenreservat, die angrenzenden Landkreise und Kommunen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie touristische, Naturschutz- und Anglerverbände. Nicht unterzeichnet wurde die Erklärung vom Landesverband Naturschutzbund Sachsen-Anhalt und der Landesarbeitsgemeinschaft Kranichschutz Sachsen-Anhalt.