Ruß liegt auf dem trockenen und teils noch heißen Waldboden, Bilder zeigen verkohlte und noch dampfende Baumstümpfe: Auch zwei Tage nach Ausbruch des großflächigen Feuers auf der Saalfelder Höhe sind hunderte Feuerwehrleute und andere Kräfte im Einsatz. Sie versuchen den Waldbrand zu löschen, der als einer der größten in Thüringen seit mindestens rund 30 Jahren gilt.
«Die Lage ist stabil», sagte Sina Rauch. Die Sprecherin von der Stadtverwaltung Saalfeld hat zwischenzeitlich die Pressearbeit zum Waldbrand übernommen, um die Kollegen aus dem Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt zu entlasten. Dass der am Mittwoch ausgerufene Katastrophenfall aufgehoben werden könne, sei aber noch nicht in Sicht, so Rauch weiter. Die Fachleute vor Ort blickten derzeit mit Sorge aufs Wetter: Große Niederschläge, die helfen könnten, sind am Wochenende nicht zu erwarten. Stattdessen hat der Wind zugenommen. «Und der fegt immer wieder in die Schwelbrände hinein», so Rauch.