In der Region Leipzig/Groitzsch ist am Dienstagabend ein leichtes Erdbeben gemessen worden. Nach Daten der TU Bergakademie Freiberg betrug die Intensität 3,2 Magnitude. Das Epizentrum lag etwa 25 Kilometer südlich der Stadt Leipzig zwischen Neukieritzsch und Groitzsch, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) mitteilte. Die Erschütterungen waren bis ins Erzgebirge und in Thüringen zu spüren.
Im Gegensatz zu den bekannten Schwarmbeben im Vogtland, bei denen innerhalb weniger Wochen bis zu zehntausend Einzelereignisse registriert werden, handelt es sich bei diesem Beben um ein Einzelereignis.
Es sei das dritte Beben dieser Stärke in der Metropolregion Halle-Leipzig seit elf Jahren, hieß es weiter. Zuletzt hatte dort die Erde am 29. April 2017 (Magnitude 3,0) und am 16. April 2015 (Magnitude 3,2) gebebt. Das stärkste bekannte Beben in der Region war das Mitteldeutsche Erdbeben von 1872 im Raum Gera/ Posterstein mit einer geschätzten Momenten-Magnitude von 5,2.
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