Im Kampf gegen einen unterirdischen Brand auf einem ehemaligen Kohlebergbaugelände bei Meuselwitz soll nicht erneut ein Löschhubschrauber eingesetzt werden. Der Einsatz am Wochenende habe nicht die gewünschte Wirkung erzielt, teilte die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) mit. Sie ist Eigentümerin der Fläche im Altenburger Land.
Am Samstag und Sonntag hatte ein Hubschrauber auf einer festgelegten Fläche rund 160.000 Liter Wasser am Tag verteilt. Die Rauchentwicklung sei nur kurzzeitig reduziert worden, hieß es dazu von der LMBV. Wie Auswertungen der Drohnenaufnahmen mit Wärmebildkamera gezeigt hätten, habe das Wasser die Oberfläche aufgewirbelt - nicht jedoch die tieferliegenden Schichten gelöscht. «Es ist daher kein weiterer Einsatz eines Löschhubschraubers geplant», erklärte das Unternehmen.
Das Feuer war vor rund zweieinhalb Wochen ausgebrochen. Der Brand wurde oberirdisch unter Kontrolle gebracht. Unterirdisch jedoch schwelt er auf einer Fläche von acht Hektar weiter. Glutnester reichen etwa einen halben Meter in die Tiefe, wo brennbare Kohlereste liegen.