Fast drei Wochen nach dem Tod einer 16-Jährigen am Bahnhof Friedland im niedersächsischen Landkreis Göttingen sind weiter viele Fragen offen. Fest steht: Ein 31 Jahre alter Iraker steht im Verdacht, die Jugendliche am 11. August gegen einen durchfahrenden Güterzug gestoßen zu haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Göttingen sind DNA-Spuren des Mannes an der Schulter des Opfers gefunden worden.
Der Beschuldigte wurde per Unterbringungsbefehl in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Der Staatsanwaltschaft zufolge hat er am Tattag psychische Auffälligkeiten gezeigt. In der Vergangenheit sei bei ihm eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert worden.