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Erfurt verbietet Grablichter wegen erhöhter Brandgefahr

Wegen der anhaltenden Trockenheit sind Grablichter auf den kommunalen Friedhöfen in Erfurt vorerst verboten. (Symbolbild)  / Foto: Henning Kaiser/dpa
Wegen der anhaltenden Trockenheit sind Grablichter auf den kommunalen Friedhöfen in Erfurt vorerst verboten. (Symbolbild) / Foto: Henning Kaiser/dpa

Trockenheit und Brandgefahr haben Folgen für Friedhofsbesucher in Erfurt. Die Stadt verbietet Grablichter und mahnt auch in Parks und Grünanlagen zu besonderer Vorsicht.

Wer in Erfurt auf einem kommunalen Friedhof ein Grab besucht, muss vorerst auf Grablichter verzichten. Wegen der anhaltenden Trockenheit seien Grabkerzen, Grablichter, Grablampen in Gefäßen sowie LED-Lichter verboten, teilte die Stadt mit.

Die Regelung gelte ab sofort auf allen kommunalen Friedhöfen. Die Friedhofsverwaltung begründete die Maßnahme mit dem vorbeugenden Brandschutz. Über eine Aufhebung des Verbots solle abhängig von der weiteren Wetterentwicklung entschieden werden.

Stadt mahnt auch in Parks zur Vorsicht

Auch in Parks und Grünanlagen bittet die Stadt die Menschen um besondere Vorsicht. Durch die Trockenheit steige die Gefahr von Bränden. Besucherinnen und Besucher sollten deshalb die geltenden Brandschutzregeln beachten.

Auf städtischen Grünflächen ist das Entzünden von Gegenständen verboten, von denen eine Brandgefahr ausgehen kann. Dazu zählen etwa mitgebrachte Grillgeräte wie Einweggrills, aber auch Kerzen, Holzkohle oder andere Brennstoffe beispielsweise für Wasserpfeifen.

Die Stadt appelliert zudem, Zigarettenstummel, Streichhölzer und andere Rauchreste sorgfältig zu entsorgen. Außerdem sollten keine Glasflaschen oder Glasscherben in Grünanlagen zurückgelassen werden. Zufahrtswege zu Wäldern, Feldern und Parkanlagen müssten freigehalten werden, damit Feuerwehr und Rettungsdienste im Notfall ungehindert passieren können.

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