Knackiger Frost, wenig Niederschlag, dennoch eine geschlossene Schneedecke auch im Flachland: Der Januar hat in Thüringen in diesem Jahr seinem Namen als Wintermonat alle Ehre gemacht, wie aus der vorläufigen Monatsbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. Auch große Temperatursprünge zwischen minus 17,6 und plus 13,1 Grad Celsius wurden verzeichnet. Zudem war der erste Monat des Jahres sehr sonnig.
Die mittlere Temperatur bewegte sich laut DWD mit minus 1,6 Grad Celsius etwa auf dem Niveau der Mittelwerte im Vergleichszeitraum 1961 bis 1990 (minus 1,3 Grad). Kältester Ort in Thüringen war Olbersleben (Landkreis Sömmerda) im Thüringer Becken. Dort wurden vom DWD am 11. Januar minus 17,6 Grad gemessen. Nur fünf Tage später kletterte die Temperatur ebenfalls in Olbersleben auf plus 13,1 Grad, was einem Temperaturanstieg von mehr als 30 Grad entsprach.