Thüringen im Oktober bundesweit am kühlsten – Mitteltemperatur 9,8 Grad
In Thüringen war es im Oktober bundesweit am kühlsten. Mit einem Temperaturmittel von 9,8 Grad war der Freistaat laut vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die kälteste Region in Deutschland. Dennoch war es damit 1,4 Grad wärmer als im langjährigen Mittel zwischen 1961 und 1990 (8,4 Grad). Die Sonne erfüllte ihr Soll mit etwa 107 Stunden exakt das langjährige Mittel, wie es hieß. Neben ein bis drei Frosttagen wurde Anfang Oktober nach DWD-Angaben an einigen Stationen in Thüringen auch nochmals ein Sommertag gemessen. Nach trockeneren Monaten fiel im Oktober in Thüringen auch wieder mehr Regen als üblich. Mit rund 59 Liter pro Quadratmeter gab es den Meteorologen zufolge fast ein Viertel mehr Niederschlag als im Referenzzeitraum (48 Liter pro Quadratmeter). Dabei gab es jedoch erhebliche regionale Unterschiede: Während im Thüringer Wald 100 bis 120 Liter pro Quadratmeter gemessen wurden, waren es im Thüringer Becken zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten