Das Septemberwetter in Thüringen war von Gegensätzen geprägt: Während das Thermometer in Artern am 20. September mit 31,3 Grad Celsius noch einmal hochsommerliche Werte anzeigte, kühlte das Wetter mit dem kalendarischen Herbstanfang bereits zwei Tage später deutlich ab. Das zeigt eine vorläufige Auswertung der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes. Demnach brachten die letzten Tage des Monats teils nur noch Höchstwerte um zehn Grad Celsius.
Dabei gehörte Nordthüringen zu den Regionen mit den höchsten spätsommerlichen Temperaturen überhaupt. Der bundesweite Spitzenwert am 20. September war allerdings in Pabstorf (Landkreis Harz) in Sachsen-Anhalt gemessen worden.