Advent-Shopping in Thüringen: In den drei größten Städten Erfurt, Jena und Gera, aber auch in Rudolstadt, Gotha, Nordhausen und einer Reihe anderer Kommunen konnten die Thüringer am zweiten Adventsonntag auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken durch die Geschäfte bummeln. Viele Menschen, darunter Familien, nutzten den verkaufsoffenen Sonntag, hieß es von Einzelhändlern. Einige machten auch einen Abstecher zu den Weihnachtsmärkten.
Nach Einschätzung des Geschäftsführers des Thüringer Handelsverbandes, Knut Bernsen, läuft das Weihnachtsgeschäft noch verhalten. «Jubel ist etwas anderes», sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Zwei Drittel der Händler seien nach einer Verbandsbefragung bisher eher unzufrieden. Gut liefen Unterhaltungselektronik und Spielzeug, bei Spielzeug machten jedoch chinesische Online-Plattformen den Händlern zu schaffen. «Der Konkurrenzdruck steigt.» Ziel bleibe im Weihnachtsgeschäft ein Plus von 1,5 Prozent zum Vorjahr zu erzielen.
In Thüringen sind die Sonntagsöffnungszeiten streng geregelt. Insgesamt kann pro Jahr und Kommune an vier Sonntagen geöffnet werden, darunter entweder am ersten oder zweiten Advent. In einigen kleineren Städten wie Bad Langensalza oder Saalfeld waren die Geschäfte bereits am ersten Advent geöffnet. Nicht überall waren die Einzelhändler zufrieden.