Borkenkäfer sind erstmals in diesem Jahr ausgeschwärmt, vor allem Fichtenbestände an sonnigen Hängen sind laut Landesforstanstalt in Gefahr. Die frühsommerlichen Temperaturen mit Werten um 20 Grad Celsius vor einer Woche hätten für den ersten Schwarmflug gesorgt.
Weil es mit Ausnahme dieser Woche seit März recht trocken war, drohe der Befall von Fichtenbeständen. Überwintert haben die Käfer, die sich in die Rinde von Fichten bohren und ihren Nachwuchs heranwachsen lassen, im Boden oder unter der Rinde.
Es sei zu befürchten, dass die Trockenheit seit Frühlingsbeginn viele der flach wurzelnden Fichten in ihrer natürlichen Abwehrkraft geschwächt habe, sagte ein Sprecher der Landesforstanstalt. Waldbesitzer sollten sich ein Bild über den Befall von Fichtenholz verschaffen. Erkennbar sei er am Bohrmehl, das die Käfer erzeugten. «Insbesondere Fichtenbestände mit letztjährigem Befall oder an sonnenexponierten Süd- und Südwesthängen sind gefährdet.»