Für ein Projekt zum Ausbau der Wasserstoffmobilität in Thüringen stellt der Bund in den nächsten drei Jahren 13,5 Millionen Euro bereit. Ziel des Vorhabens in der Region Erfurt sei es, den Schwerlastverkehr schrittweise auf emissionsfreie Antriebe umzustellen und eine leistungsfähige Infrastruktur aus Wasserstoffproduktion, Transport und Betankung aufzubauen, teilte das Projektkonsortium TH2ECO mit. Zentraler Bestandteil ist demnach der Bau einer Wasserstofftankstelle am Güterverkehrszentrum (GVZ) Erfurt.
Die Anlage solle speziell für Lastwagen ausgelegt sein und schnelles Betanken ermöglichen, hieß es. Parallel sei geplant, Wasserstoff an zwei Standorten in Thüringen zu produzieren und zum GVZ zu transportieren. Perspektivisch soll die Infrastruktur an das bundesweite Wasserstoffnetz angebunden werden.