Dank umsatzstarker Rahmenverträge mit europäischen Bahnkunden aus dem vergangenen Jahr hat das Thüringer Bahntechnik-Unternehmen Funkwerk Konzernumsatz und -ergebnis in diesem Jahr deutlich gesteigert. Trotz US-Zöllen, steigender Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und fehlender Planungssicherheit bei der Verteilung der angekündigten Infrastruktur-Milliarden des Bundes sei der Umsatz in den ersten drei Quartalen des Jahres um 19,6 Prozent auf 147 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit Sitz in Kölleda (Kreis Sömmerda) mit. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen habe sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt und betrug 20,7 Millionen Euro (2024: 10,1 Millionen Euro).
53 Mitarbeiter mehr als im vergangenen Jahr
Die börsennotierte Funkwerk AG ist auf Informations-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme für den Schienenverkehr, Infrastrukturprojekte, Behörden und Unternehmen sowie technische Dienstleistungen spezialisiert. Zu der Gruppe gehört seit vergangenem Jahr auch die Elektrotechnik und Elektronik Oltmann GmbH. Die Firma stellt LED-Anzeigegeräte für den Eisenbahn-Regionalverkehr und den ÖPNV her. Seit 2023 gibt es mit der Firma Radionika auch eine Beteiligung in Polen. Der Funkwerk-Konzern beschäftigt nach eigenen Angaben mit Stand Ende September 818 Mitarbeiter - 53 mehr als im Vorjahr.
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